„Die Liebe – Eine never ending story!“ – Easy October im Interview

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Mit „Sweethearts Before The Fall“ hat die schwedische Band Easy October das wohl passendste Album im Oktober herausgebracht: Bandname, Albumtitel und die Songs passen einfach eins zu eins in diese herbstliche Jahreszeit. Wir fragten uns, ob das alles wohl eine bewusste Entscheidung war? Um all das Rätselraten sein zu lassen, richteten wir unsere Fragen einfach direkt an Kristoffer Hedberg. Und er antwortete auf diese und weitere Fragen. Wenn das Interesse an der Band geweckt wurde, die Band ist zur Zeit auf Tour und kommt bereits im Februar wieder. Die Tourtermine gibt’s weiter unten. 

JOINMUSIC: Ihr kommt ja bald nach Deutschland für ein paar Konzerte. Was erwartet Ihr von den Auftritten hier in Deutschland? Und wie ist das deutsche Publikum, oder wie stellt Ihr Euch es vor?

Kristoffer: Das wird ja jetzt schon unserer zweite Tour durch Deutschland und während unserer ersten Tour waren wir wirklich beeindruckt vom und sehr dankbar für das deutsche Publikum. Die Leute waren wirklich sehr höflich, haben ganz genau zugehört und unsere Musik wirklich genossen. Mehr kann man sich ja gar nicht wünschen.

JM: Ihr spielt unter anderem auch in Hamburg in der „Hasenschaukel“. Kennt Ihr diese Location? Es ist eine wirklich besondere Kneipe und die Musikszene liebt sie, weil es so dort so intim zugeht. Mögt Ihr das?

K: Das einzige, was ich über diesen Ort weiß ist, was mir Kristofer Åström erzählt hat, das es ein sehr kleiner, sehr süßer Ort ist, mit einem Publikum, das die Musik wirklich sehr genießt und das klingt für mich und Easy October wirklich perfekt. Ich habe hier in Schweden einen Club für Akustik-Konzerte, er heißt „Dinkytown“, und die Konzerte finden in einem sehr kleinen Raum ohne PA statt und somit kommt man als Band dem Publikum sehr nahe. Das ist dann sehr intim und davon bin ich ein großer Fan.   

JM: Ihr seid sehr viel durch Europa gereist bevor Ihr das Album aufgenommen habt. War das Reisen inspirierend für Euch, um neue Songs zu schreiben? Oder wann habt Ihr die Songs geschrieben?

K: Ich habe eigentlich alle Songs vor der Tour geschrieben. Nachdem wir unser erstes Album herausgebracht haben, war ich in einer sehr kreativen Phase. Ich hatte das Gefühl, als wären da eine Menge Songs in mir drin und ich wollte etwas schreiben, das zum ersten Album passt.

JM: War es eine bewusste Entscheidung, das Album im Oktober zu veröffentlichen? Wegen Eures Bandnamens und wegen des Albumtitels?

K: Ne, eigentlich steckte da kein großartiger Plan dahinter, das Album im Oktober zu veröffentlichen. Es hat sich halt so ergeben. Und es ist immer gut, den Journalisten einen guten Aufhänger für witzige Überschriften zu geben =)

JM: Wie fing Deine Zusammenarbeit mit Andreas Kleerup an? Kanntet Ihr Euch schon länger?

K: Das waren wirklich alles Zufälle, dass es dazu kam, dass Kleerup zu unseren Aufnahmen dazu kam. Unser „eigentlicher“ Schlagzeuger, Johan, wurde krank und unser Live-Schlagzeuger, Patrik, war schon in andere Aufnahmen involviert, also fragten wir Andreas, ob er nicht vielleicht Zeit hätte, mit uns ein Album aufzunehmen. Er hörte sich meine Demos an und fand sie super und er hatte auch Zeit. Und für mich ist das immer noch kaum zu begreifen, dass Andreas Kleerup der Schlagzeug bei meinen Songs ist.

JM: „Been Loving You“ soll wohl ein bisschen so klingen wie der schwedische Indie Pop der 90er Jahre. Gibt es irgendwelche Idole aus diese Zeit für Dich? Was hast Du Dir in den 90ern so angehört? Hast Du irgendwelche schwedischen Lieblingsmusiker?

K: Ich habe diesen Song eigentlich nie als Indie Pop Song gesehen, weil ich beim Schreiben eigentlich einen The Band Song im Kopf hatte. Aber als Andreas dann diese digital programmierten Drums dazu spielte klang der Song halt, wie er jetzt klingt. Dadurch, dass ich ein wenig jünger bin als die anderen in der Band, habe ich die schwedische Indie Pop Szene eigentlich gar nicht so richtig erlebt. Mein musikalischer Hintergrund begann mit Nirvana, ging weiter mit The Beatles und Dylan. Und einen schwedischen Lieblings-Musiker? Hmm… Ich muss zugeben, dass Kristofer Åström einer von ihnen ist. 

JM: Übrigens, der Song ist auch mein Lieblingssong auf dem Album. Ich finde den Song wirklich klasse, grade deshalb ist es so interessant etwas darüber zu erfahren und ob er wirklich was mit dem schwedischen Pop der 90er zu tun hat. Also vielen Dank für die Antwort.

Die Geschichte hinter Eurer Band ist ziemlich interessant. Zuerst gab es die Songs, Du fingst an, sie zusammen mit David Fransson als Produzent aufzunehmen, und erst dann hast Du angefangen, die Musiker zusammen zu bekommen. Kannst Du vielleicht ein bisschen was zu diesem Prozess erzählen? Und bist Du glücklich damit wie es lief?

K: Wenn ich versuche, die Geschichte von Easy October zu erzählen, dann bin ich, um ehrlich zu sein, immer selbst ein bisschen überwältig von dem was passiert ist. Wie ich bereits sagte, bin ich jünger also die Jungs, mit denen ich zusammen spiele, und zu jedem von ihnen schaue ich auf und sehe sie als eine Art Vorbild für mich. Und mein eigentlicher Plan war niemals, eine „Super Group“ (so, wie manche diese Band nennen) zusammen zu bringen. Die Puzzleteile haben sich einfach so zusammengefügt. Manchmal muss ich mich selbst kneifen, um zu begreifen, dass ich nicht träume. So fühlt sich das an.

JM: Auf Eurer Webseite habe ich gesehen, dass einige Bandmitglieder mit den Worten vorgestellt werden, dass sie „manchmal“ zur Band gehören. Wie genau funktioniert das? Es gibt da den Bandkern von vier Leuten und immer mal wieder kommen weitere Musiker dazu? Wie funktioniert das?

K: Ja, Easy October ist mehr und mehr zu einer Art Musikkollektiv geworden, bei dem ein Haufen von Leuten irgendwie involviert ist. Ich bin immer dabei, ist ja klar, meistens Nikke, Åström und Patrik. Aber wenn zum Beispiel Åström mal nicht mit auf Tour kommen kann, dann können wir Flamman fragen, so, wie wir es bei der letzten Tour gemacht haben. Dadurch, dass alle Mitglieder auch noch andere Bands haben und auch Solo-Projekte, ist es wirklich super, was für Arrangements dann zustande kommen. Für mich ist Easy October wirklich mein Ein und Alles und ich weiß das wirklich zu schätzen, dass ich die Möglichkeit habe, auch mal alleine Shows spielen zu können, oder Aufnahmen mit anderen Künstlern zu machen, ohne, dass ich gleich eine neue Band gründen muss.

JM: Und wie viele Leute seid Ihr dann meistens so auf Tour?

K: Meistens sind wir so 5 Leute. 4 Musiker und ein Tourmanager.

JM: Und wie ist das Tourleben für Euch? Reist Ihr mit einem Nightliner, oder wo schlaft Ihr und wie reist Ihr?

K: Wir reisen in einem Minibus, 5 oder 6 Sitzplätze und dann all unser Equipment. Meistens schlafen wir dann in Hotels und manchmal auch in Bandappartements.

JM: Wieso hast Du eigentlich angefangen, Songs auf Englisch zu schreiben? Ist das eine andere Möglichkeit für Dich, Dich auszudrücken?

K: Nachdem ich mein drittes schwedisches Solo-Album veröffentlicht habe, habe ich angefangen, auf Englisch zu schreiben, weil ich für den Moment das Gefühl hatte, dass ich genug auf Schwedisch geschrieben habe. Und dann habe ich sofort gemerkt, dass das Schreiben auf Englisch sich irgendwie näher angefühlt hat, vor allem bezogen auf die Musik. Die Melodien und die Art, wie ich mich ausdrücke, entstehen genau so, wie ich es gerne möchte. In Schwedisch zu schreiben ist auch großartig, aber dann sind die Texte einfach der Hauptschwerpunkt. Ich möchte damit nicht sagen, dass die englischen Texte weniger bedeuten, aber es ist ein bisschen so, wie verschiedene Instrumente zu spielen. Das sind verschiedene Wege, um Dich selbst auszudrücken.

JM: Ihr nennt Göteborg die Heimatstadt Eurer Band. Es gibt da eine ziemlich große Musikszene, oder? Ist so eine Umgebung wichtig für Euch?

K: Ohja, die Musikszene in Göteborg ist großartig! Und die ganze Stimmung unter den Musikern ist wirklich wie bei einer großen Familie, ohne Hinterhältigkeit oder Hass, weil einer vielleicht erfolgreicher ist. Ich bin in einem Dorf namens Trollhättan, eine halbe Stunde von Göteborg entfernt, großgeworden und als ich dann nach Göteborg bin, war das, als öffne sich eine andere Welt für mich. Ich hatte keine engen Freunde, die auch schrieben oder Musik machten, vor allem nicht meine Art von Musik. Also muss ich schon sagen, dass die Umgebung für mich sehr wichtig ist.

JM: Du hast ja bei dem Videodreh zu „My Love Will Be There Still“ mitgewirkt. Wie kam es dazu? Magst Du das Filmen oder Fotografieren oder so? Und war das Dein erster Musikvideodreh?

K: Ja, ich habe zuvor schon eine ganze Menge fotografiert und mich interessiert das wirklich sehr. Das kann man auch hier sehen. Es ist so eine großartige Möglichkeit, sich selbst auszudrücken, eine großartige Ergänzung zur Musik. Bevor ich dieses Video gemacht habe, hatte ich allerdings noch nie etwas mit dem Filmen zutun, aber ich würde das gerne weiterentwickeln und auch weitermachen.

JM: Kennst Du Daniel Norgren? „Blow Out Your Candles“ erinnert mich ein wenig an seine Art von Musik.

K: Ja, Daniel ist ein guter Freund von uns. Ich nehme das mal als Kompliment =)

JM: Insgesamt wirkt das Album auf mich sehr melancholisch und passt entsprechend echt gut in diese Jahreszeit. Empfindest Du das genauso?

K: Natürlich ist es melancholisch, wer hört sich schon fröhliche Songs an? =) Und ich muss zugeben, der Herbst ist wirklich die perfekte Jahreszeit für diese Art von Musik. Aber ich persönlich höre mir solch eine Musik das ganz Jahr über an. Ich liebe diese Stimmung.

JM: Und es geht vor allem um Liebe, oder? Ist das ein gutes Thema, um darüber zu schreiben? Oder, schreibst Du, um damit abzuschließen?

K: Never ending Story! Da ist immer etwas, dass du fühlst und ausdrücken möchtest, das sich am Ende um die Liebe dreht. Oder etwas, das ein Freund Dir zum Thema Liebe erzählt, oder etwas, das du in einem Buch liest und das dich dazu bringt, über Liebe in einer anderen Weise nachzudenken. Ich denke, mit dem Thema Liebe kann man niemals so recht abschließen. Aber auf dem Album geht es ja nicht nur um Liebe, es geht auch um den Tod, Freundschaften und Einsamkeit.

JM: Wer sind die Kinder in dem „Behind the scenes“-Video? Interessieren sie sich auch schon für Musik?   

K: Die Kinder sind Andreas Sohn und Åströms Ziehtochter. Ich denke, es ist schwierig für sie, am Ende nicht auch irgendwas mit Musik zu machen, aber nur die Zukunft wird uns zeigen, wie sehr sie mit Musik zu tun haben werden.

JM: Eure Aufnahme-Sessions sehen sehr konstruktiv aus, als hättet Ihr Euch eine Menge Zeit für die Aufnahmen und Jedermanns Feedback genommen. Wie lange hat es gedauert, das ganze Album aufzunehmen?

K: Wir haben die Basic Tracks in nur drei Tagen aufgenommen, also war diese Zeit sehr intensiv. Alles in allem waren wir dann glaube ich so ca. eine Woche im Studio. Also eigentlich gab es da wirklich keinen Plan, wir haben nur einmal zusammen geprobt bevor die Aufnahmen losgingen und dann haben wir auch bloß zwei Songs geschafft =)

JM: Warum hat „Go Easy On Me“ am Ende all diese „Lalalas“?

K: Wieso nicht? Manchmal sagen Leute, es klingt genau wie „blablabla“ und immer, wenn man mal was macht, was man in unserem Genre nicht erwartet, reagieren die Leute drauf und sagen dann, dass es eine schlechte Sache ist. Haha… für mich ist das etwas sehr befreiendes, einfach „lalalas“ zu singen und sich nicht auf die Worte konzentrieren zu müssen, sondern die Stimme als ein weiteres Instrument nutzen zu können.

JM: Muss man einen Bart tragen, wenn man in Deiner Band spielt?

K: Auf jeden Fall, wir versuchen auch stark, Patrik endlich von einem Bart zu überzeugen. Aber leider klappt das nicht wirklich. Wir werden sehen, ob er uns auf unserer nächsten Tour wieder begleitet…

JM: Vielen Dank für Deine Antworten. Ich freue mich sehr, Euch bald in Deutschland auf Tour zu sehen.

K: Vielen Dank! Tolle Vorbereitung und schöne Fragen!


Hier gibt es die aktuellen Tourtermine der von uns präsentierten Tour:
01.12. Hannover – Kulturpalast Linden
02.12. Bielefeld – Falkendom (w/ Der Nino aus Wien) präs. von Hertz 87,9
03.12. Oberhausen – Druckluft (w/ Laura Stevenson)
04.12. Köln – Die Wohngemeinschaft
05.12. Münster – Eule
06.12. Bremen – youareawesome

05.02. Kiel – Hansa45
06.02. Berlin – Comet @ KarreraKlub
07.02. Essen – Grend
08.02. Regensburg – Heimat
10.02. Karlsruhe – Jubez
12.02. (CH) Bern – ISC
13.02. (CH) Basel – Parterre
14.02. Schwäbisch Hall – Paula Will Tanzen


+++ English version +++


 

JOINMUSIC: You’re soon coming to Germany for a few gigs. What do you expect from the gigs here in Germany? How is the German audience or how do you expect it to be?

Kristoffer: Well, this our second tour in Germany and we were really impressed and pleased with the German audience the first time around. The people were very polite, they really listened to our performance and appreciated our music, what more can you ask for?

JOINMUSIC: You’re going to play in Hamburg in the „Hasenschaukel“. Do you know that venue? It’s a really interesting one, the music scene here loves it, because it’s such an intimate place. You like that?

Kristoffer: The only thing I know about the place is what Kristofer Åström told me, that it’s a small and cute place with an audience that really enjoys music, and that sounds perfect for me and Easy October. I actually have an acoustic club here in Sweden that is called Dinkytown, and the shows take place in small small places without PA and the audience gets really close. Really really intimate and I’m a big fan of that.

JOINMUSIC: You toured a lot through Europe before you recorded the new album. Was traveling inspiring for you to write new songs, or when did you write them?

Kristoffer: I actually wrote all the songs prior to the tours we’ve been doing. After we released our first album I really got into a creative period. I felt that I had a lot of songs in me and wanted to write something that would go well together with the first album.

JOINMUSIC: Was it a conscious decision to release the album in October? Because of your band name and the name of the album?

Kristoffer: No, actually no big plan behind releasing the album in October. That’s just how it turned out, but it’s always nice to help the journalists to come up with funny headlines =)

JOINMUSIC: How did your cooperation with Andreas Kleerup start? Did you know him before?

Kristoffer: It was all coincidences that led to that Kleerup joined us for the recording. Our “original” drummer, Johan, got sick and our live drummer, Patrik was busy with another recording so we asked Andreas if he had the time to record an album with us, he listened to my demos and loved it and he also had the time! And for me it’s really hard to grasp that Andreas Kleerup is playing drums on my songs.

JOINMUSIC: “Been Loving You” is supposed to sound a bit like the Swedish Indie Pop from the 90s. Do you have any idols from that time? What were you listening to during these times? Any favorite Swedish musician?

Kristoffer: I’ve never actually seen this song as an indie pop song, because when I wrote it I had a The Band song in mind. But once Andreas played this digital programmed drums in the studio it turned out like that. Since I’m a few years younger than the other guys in the band I didn’t really experience the Swedish indie pop scene in the 90’s. My musical background began with Nirvana and then went on towards The Beatles and Dylan. Favourite Swedish musicians? Hmm… I have to admit that Kristofer Åström is one of them.

JOINMUSIC: By the way, this is my favorite song from the album. I really like it a lot, so it would be interesting to know how it developed… Especially, because – to be honest – I don’t know that much Swedish music from the 90s. So thanks a lot for your insights.
The story of your band is quite interesting. You first had the songs, started recording them with David Fransson as the producer and then you tried to get the musicians together. Could you describe this progress a bit, please? Are you happy how it worked?

Kristoffer: When I try to tell the story about Easy October I get a bit overwhelmed myself to be honest. As I said, I’m younger than the guys I’m playing with and all of them have been people I’ve looked up to, role models in one way. And my original plan was never to put  a „super group“ (as some people call this band) together, the pieces of the puzzle have just been falling into place one by one. I sometimes have to pinch myself to see I’m not dreaming, that’s how it feels.

JOINMUSIC: Some more band members are introduced on the website being in the band „sometimes“. How does this work? You have your band core of four people and every now and then more musicians join you? How does this work out?

Kristoffer: Yeah, Easy October has turned out more and more to be like a music collective with a bunch of people involved. Always myself, of course, and most often Nikke, Åström and Patrik. But if for example Åström can’t join us on tour we could bring Flamman in, as we did on the last tour. Since all the band members have other bands and solo projects it’s really nice that we could have an arrangement like this. For me, Easy October is everything and I really appreciate to be able to do solo shows or recordings with other musicians as well, without being forced to start another band.

JOINMUSIC: How many people are you usually on tour then?

Kristoffer: We’re usually 5 people. 4 musicians and one tour manager.

JOINMUSIC: And how is tour life for you? Do you travel by nightliner, or where do you sleep and how do you travel?

Kristoffer: We’re travelling in a mini bus, five to six seats and all our gear. We’re most often staying in hotels and sometimes in band apartments.

 JOINMUSIC: Why did you start writing songs in English at one point? Was it a different way of expressing yourself?

Kristoffer: After I released my third Swedish solo album I began writing in English because I felt that I was sort of done with writing in Swedish for the moment, and I instantly realised that writing in English somewhat felt more close to me, especially music wise. The melodies and how to express myself came out exactly how I wanted it. Writing in Swedish is great as well, but then the lyrics are really the main thing. I’m not saying that English lyrics mean less, but it’s like playing different instruments. You find different ways of expressing yourself.

JOINMUSIC: You name Gothenburg the hometown of your band. There is quite a big music scene over there, right? Is such an environment important for you?

Kristoffer: Yeah, the music scene in Gothenburg is great! And the environment among musicians is really like a family, no back stabbing and no hatred because someone is more successful. I grew up half an hour from Gothenburg in a town called Trollhättan and when I moved to Gothenburg it was like a completely different world opened up to me. In Trollhättan I didn’t have any close friends that wrote or even played music, and especially not my kind of music. So I have to say that that environment is really important to me.

JOINMUSIC: You were also involved in the video shooting for „My Love Will Be There Still“. How come? Do you like filming or photographing or something like this? And was it your first time shooting a music video?

Kristoffer: Yeah, I’ve been doing a lot of photography before (www.kristofferhedberg.com) and I’m really into that as well. It’s such an amazing way to express yourself, great complement to the music. I hadn’t done any filming at all before I shot this video, but it’s really something I’d like to develop and continue doing.

JOINMUSIC: Do you know Daniel Norgren? “Blow Out Your Candles” reminds me a bit of his style of music.

Kristoffer: Yes, Daniel is a good friend of ours. I take that as an compliment! =)

JOINMUSIC: All in all, for me the album is quite melancholic and totally fits into this season. Do you think so as well?

Kristoffer: Of course it’s melancholic, who listens to happy songs? =) And I have to admit that the fall is a perfect season for this kind of music. But for me, I listen to this kind of music all year around. Love that mood.

JOINMUSIC: And it’s a lot about love, isn’t it? Why? A good topic to write about? Or to come to terms with?

Kristoffer: Never ending subject. It’s always something you feel and want to express that’s about love. Or something your friend tells you about love, or something you read about in a book that gets your brain thinking about love in a different way. I don’t think you can ever get to terms with love. But the album isn’t only about love, it’s also about death, friendship and loneliness.

JOINMUSIC: Who are the little kids in the „Behind the scenes“ video? Are they also already into music?

Kristoffer: It’s Andreas son and Åströms „extra“ kid. I think it’s hard for them not to get involved in music, only the future can tell us how much they get into it.

JOINMUSIC: The recording sessions look really constructive, like you plan in a lot of time for the recording and for everybody’s feedback. How much time did it take to record the whole album?

Kristoffer: We did all the basic tracks in less than 3 days, so it was really intense. But all in all I think we spent about a week in the studio. So there’s really no planning at all, we only rehearsed once before the recordings began, and when we did we only managed to go through two songs =)

JOINMUSIC: Why does „Go Easy On Me“ have all these  „lalalas“ at the end? 

Kristoffer: Why not? I mean, people are sometimes saying that it sounds exactly like „bla bla bla“, and once we do something that might not be exactly how you expect it to be in this genre people react and say that that’s a bad thing. Hehe… well, for me it’s something revealing on singing „lalala“, not focusing on words but just using your voice as an instrument.

JOINMUSIC: Is it required to have a beard when playing in your band?

Kristoffer: Of course, we’re trying hard to get Patrik a beard. It’s not going that well I’m afraid. We’ll see if he joins us on our next tour or not.

JOINMUSIC: Thanks a lot for your answers. I’m really looking forward seeing you on tour in Germany.

Kristoffer: Thank you very much! Great research and nice questions!

Entdeckte Musik durch ihre Oma, die mit ihr Kinderlieder am Telefon sang. Damals, irgendwo zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein. Dann für's musikorientierte Studium in die Niederlande und nach Finnland. Derzeit wohnhaft in Hamburg. Und die Liebe zur Musik nicht verloren.

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