„Ich bin Veganerin. Auf Tour kann das zu einem Problem werden.“ – Fickle Friends im Interview

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Dass Fickle Friends die gleichen Initialen tragen wie Friendly Fires, ist kein Zufall, wie Fickle Friends Frontfrau Natty am Telefon ausführt. Dabei klingt der Fünfer aus Brighton doch viel mehr nach – ach, auch egal. Denn wichtig ist auf dem Platz: Noch in diesem Sommer wollen Fickle Friends ihr schon sehnsüchtig erwartetes Debüt-Album veröffentlichen. So viel steht fest: Damit wäre die Festival-Saison gesichert. Was es sonst noch zum hoch ansteckenden, klug arrangierten und Tour de France-mäßig in die Beine gehenden Super-Groove-Pop der wankelmütigen Engländer zu erfahren gibt, steht im Interview.

JM: Guten Morgen
NATTY: Hallo – guten Morgen.

JM: Stör ich beim Frühstück?
NATTY: Nee, überhaupt nicht.

JM: Gut – dann legen wir los. Wer von Euch ist der oder die Wankelmütigste?
NATTY: Chris, unser Gitarrist.

JM: Ist er dann verantwortlich für euren Namen oder wie geht die Geschichte dahinter?
NATTY: Da gibt es keine wirklich interessante Story zu. Wir müssen uns endlich eine ausdenken. Vielleicht so: Wir alle sind sehr wankelmütige Typen und mögen uns eigentlich überhaupt nicht. Aber wir sind nun mal in dieser Band und müssen jetzt so tun, als wären wir die besten Freunde.

JM: Kann man doch so stehen lassen. Das Folgende vielleicht auch: Als Band steht Ihr nur wenige Schritte vorm Durchbruch. Und weil Ihr in Deutschland erst zwei Singles releast habt und man Euch hierzulande noch nicht so kennt – wie kam es eigentlich zu Fickle Friends?
NATTY: Wir haben uns alle an der Uni getroffen. Wo wir eigentlich Musik studieren hätten sollen. Aber wir wollten lieber eine Band gründen, Songs schreiben und auf Tour gehen. Als entschieden wir uns, doch nicht zu den Seminaren zu gehen, sondern lieber unseren ersten Song „Swim“ aufzunehmen. Der hat dann im Netz seine Runden gemacht und uns zu einer Buzz-Band gemacht – kann man das so sagen.

JM: Na klar.
NATTY: Online hatten wir also gut zu tun und das hat auch Spaß gemacht. Aber dann haben wir angefangen, Konzerte zu spielen, Touren zu machen und eine Fan-Base aufzubauen – weil wir einen Booking-Manager gefunden hatten. Aber kein einziges Label interessierte sich für uns – wir waren wahrscheinlich einfach noch nicht so weit. Also sind wir weiter marschiert und haben zwei Jahre lang getourt und weiter Songs geschrieben. Bis wir eine ziemlich große Location in London ausverkaufen konnten und im Anschluss einen Plattenvertrag unterschrieben. Seitdem hat sich unser Leben auf den Kopf gestellt. 2016 haben wir fast komplett damit verbracht, unser Album aufzunehmen. Am Ende des Jahres haben wir dann noch eine kleiner Tour drangehängt. Mit dem Gedanken, nur wenige Schritte vorm Durchbruch zu stehen, mag ich. Hoffentlich.

JM: Die Hoffnung teile ich. Es wir aber auch Zeit, dass Euer Album erscheint.
NATTY: Stimmt.

JM: In meinen Ohren vereinigt Eure Musik einige der besten Popmusik-Facetten des letzten und noch jungen neuen Jahrhunderts. Auch wenn Du mir weismachen willst, dass dieser Eklektizismus eine „ganz natürliche Entwicklung“ gewesen sei – es muss doch einen zumindest ästhetischen Plan gegeben haben, damit Eure Musik so klingt, wie sie klingt.
NATTY: Hehe – das war wirklich eher aus Versehen. Als wir anfingen, gab es eigentlich nur mich und eine akustische Gitarre. Es gab keine wirkliche Band. Irgendwie bin ich dann auf Synthies hängengeblieben und Jack, der auch eine Snythie-Vorliebe hat, fing dann an Drum-Loops und andere Sachen auf einer Rhythmusmaschine zu programmieren. Alle von uns mögen Friendly Fires, 2Door Cinema Club, und Phoenix. Und Michael Jackson. Vielleicht ist das ja genau diese Mischung aus 20. Jahrhundert, 80er Produktionen und halt der Musik, zu der wir mit 16 im Auto abgegangen sind. Also ich für meinen Teil war quasi besessen von Friendly Fires. Für eine lange Zeit waren das meine absoluten Favoriten. Percussion, Bläser, Synthies – die haben da einfach alles reingepackt. Und das fand ich aufregend. Ich glaube, in die Richtung wollten wir schon auch gehen. Aber es ist ein Prozess und ein langsamer noch dazu. Ich glaube, dass man das ganz gut in unserer Musik hören kann.

JM: Stimmt.
NATTY: Für das Album, das jetzt rauskommt, gilt das umso mehr.

JM: Du hast gerade gesagt, dass u.a. Jack für`s Songwriting zuständig ist – wer noch?
NATTY: Er, ich und Harry, unser Bassist. Wir schreiben alles und sind auch für die Demos verantwortlich. Das heißt: Wir nehmen auf während wir schreiben und veredeln das Ganze bis zum finalen Recording im Studio. Beim Proben oder Einstudieren für die Live-Shows kann sich dann einiges noch mal ändern am Song.

JM: Verstehe. Es ist allerdings noch immer schwer zu glauben, wie sich das alles aus Deinem Gesang und Begleitung in Form einer akustischen Gitarre entwickelt haben soll.
NATTY: Haha – ich weiß.

JM: Wie wichtig ist Sound Design im Vergleich mit Songwriting?
NATTY: Während der Song entsteht, passiert das irgendwie Hand in Hand. Die Sounds sind enorm wichtig für das Feeling, für das, was den Song cool und wieder erkennbar macht. Aber wir sind da auch ständig am Probieren. Fügen hier und dort was zu. Wir nennen diese Dinge Moist-Makers. Kleine Dinge, die wir hinzufügen, aber die den Song erst so richtig saftig machen. Andererseits: An einem nicht geschriebenen Song kannst Du nicht arbeiten. Schreiben ist enorm wichtig. Ich weiß gar nicht, wann ich mich das letzte Mal an ein Klavier gesetzt habe um einen Song zu schreiben.

JM: Ich bin immer noch ganz hin und weg von dem Honne-Remix für „Cry Baby“. Ist der auf einen Industrie-Kontakt zurückzuführen oder kanntet Ihr die Jungs vorher schon?
NATTY: Wir haben uns seit letztem Sommer auf diversen Festivals und solchen Sachen getroffen. Coole Jungs sind das. Ja – ich glaube, das war auf dem Bestival, als wir uns zum ersten Mal getroffen und zusammen abgehangen haben. Kurze Zeit später haben die dann in unserer Heimatstadt Brighton ein Konzert gespielt und mich auf die Gästeliste gesetzt. Im Anschluss fanden wir dann raus, über wen wir noch alles so miteinander verbunden waren, ohne es zu wissen. Ja, es wurde auch getrunken und irgendwann habe ich dann gefragt: Wollt Ihr nicht unsere neue Single remixen? Und die meinten: Gerne! Kein Industrie-Kontakt. Meine Konegge. So ist mir das am liebsten.

JM: Dazu kommt, dass er exzeptionell gelungen ist. So – und jetzt sag mir mal drei Dinge, die Du am Touren hasst.
NATTY: Puh – soll ich die wirklich laut sagen…. Okay. Also erstens: Von neun Leuten, bin ich die einzige Frau. Ich hasse das. Für ne Woche geht das aber danach ist es einfach nur noch eklig. Die machen einfach fürchterliche Sachen – Du weiß bestimmt, was ich meine. Und Hotelzimmer muss ich mir denen auch noch teilen – also das ist erstens. Das zweite ist, dass ich das Essen hasse. Ich bin Veganerin. Und auf Tour kann das zu einem Problem werden. Obwohl man meinen sollte, in der Musik-Industrie gäbe es den ein oder anderen Veganer. Wir schreiben das ja auch in unsere Tour-Rider, aber anscheinend können oder wollen die das nicht verstehen. Wenn wir in Deutschland unterwegs sind, dann gibt es an den Raststellen auf der Autobahn immer nur Bratwurst, Fleisch, Käse und Huhn. Sowas halt. Nie ist da was für mich. Von schwarzem Kaffee mal abgesehen. Das klingt jetzt echt mies – oder? Denn eigentlich ist auf Tour sein großartig.

JM: Okay. Das waren nur zwei. Und Nummer drei?
NATTY: Hm. Was kann ich auf Tour noch nicht ausstehen? – Naja, das Ein- und Ausladen. Ich hasse das, weil wir so unendlich viel Equipment haben. Aus dem Proberaum, in den Van, bis nach Bagdad fahren, ausladen und zur Location bringen. Nach dem Konzert muss alles wieder in den Van und wir fangen von vorne an. Die meisten Venues, in denen wir spielen, haben keine Aufzüge. Also sind wir die ganze Zeit am Treppensteigen. Und das ist scheiße. Um es kurz zu machen: Wir sind faul. Und wenn wir berühmt werden, holen wir uns jede Menge Roadies.

JM: Nur mal angenommen Ihr kommt ganz groß raus. Wie würdest Du Dir Dein Leben als professionelle Musikerin vorstellen? So wie jetzt nur luxuriöser?
NATTY: Klar, warum nicht. Was das Album angeht, liegen wir in den letzten Zügen. Wir sind also viel zu Hause. Und eigentlich mag ich das gar nicht so. Ich werd dann immer so behäbig und langweile mich schnell. Beim Schreiben ist es mir am liebsten, wenn ich von Dingen umgeben bin, die mich inspirieren. Deswegen mag ich es auch so sehr, auf Tour zu sein. Für einen Tag zu Hause ist auch nicht schlecht. Ich lese was, geh am Strand spazieren, und hänge mit Freunden ab. Aber sonst…. Ich glaube, ich wünsche mir einfach, dass unser Album gut performt. Dass es tagsüber im Radio gespielt wird, dass wir ständig auf Tour sind, Festivals spielen und Interviews geben. Also zurück zu Deiner Frage. Ja, schon so wie jetzt, nur noch ein bisschen besser.

JM: Ich frage das u.a. deswegen, weil es ja da diesen Gegensatz zwischen Profi-tum und Amateur-Dasein gibt. Nicht wenige Musiker sagen, es sei die beste Entscheidung gewesen, das Profi-Musikertum aufzugeben. Auch wegen des ökonomischen Drucks, dem man als Profi-Musiker ausgesetzt ist.
NATTY: Ja gut, wir sind nun mal bei einem Major-Label unter Vertrag. Und na klar gibt es da gewissen Druck und bestimmte Vorstellungen, in welche Richtung es gehen könnte. Wir schreiben ja all unsere Musik selbst. Aber das Label hielt es für eine gute Idee, das Thema Co-Writing stark zu machen

JM: Aha.
NATTY: Genau. Also haben wir mit sehr vielen unterschiedlichen Leuten Songs geschrieben. Das fanden wir anfangs gar nicht mal so gut. Aber weißt Du was? Manchmal musst Du auch einfach Vertrauen können. Die wollen ja auch, dass die Platte gut wird und einige dieser Songwriting-Sessions haben richtig Spaß gemacht – selbst wenn am Ende nicht einmal ein Song bei rauskam. Aber wir haben coole Leute getroffen, die uns auch inspiriert haben. Aber der Druck, ein gutes Album zu veröffentlichen, ist nun mal da. Die haben ja schließlich in uns investiert: Die Aufnahmen in L.A., das viele Touren. Wir brauchen den Erfolg, damit wir überhaupt ein zweites Album machen können. Da ist schon richtig Dampf drauf. Wäre ich noch immer auf einen Day-Job angewiesen, würden die Dinge anders aussehen. Du kannst Dich dann einfach nicht so hundertprozentig auf die Musik einlassen. Wir werden sehen, was wird.

JM: Ganz bestimmt. Danke für das Interview.



english version



JM: Good morning.
NATTY: Hello – Good morning.

JM: Am I interrupting our breakfast habits?
NATTY: No, not at all.

JM: Okay then, let’s start. Who’s the fickliest of you all?
NATTY: Chris, our guitarist. Definitely.

JM: Is he responsible for your name then or what’s the story behind it?
NATTY: The story isn’t very interesting, so we keep saying we should come up with something. I like the idea of maybe we all are very fickle people and we all dislike each other. But we’re in this band now so we have to lie and pretend that we’re friends with each other. And so we tour together, even though we’re fickle friends.

JM: That story sounds fine to me. I’ll just go with that. Now: maybe the following assessment isn’t wholly right, but I would rate you as a band on the verge of breaking. And since there’s only been two singles officially released in Germany, I would like you to tell us something about the Fickle Friends background.
NATTY: Sure. We all met at university. We went to music school actually, but we were really really bad students who didn’t really turn up or go in. Instead we just started this band and we just wanted to tour and just do stuff. We recorded “Swim” woth a producer, put it out and it kind of caught fire in the blogosphere; made us what we would call a buzz-band? – So we were really busy online and it was really exciting. And it went like that for a while. And then we started touring and building a fan-base, cause we got a booking agent. But the labels kind of ignored us – actually we weren’t ready. So we toured solidly for about two years, kept on writing songs and then we sold out a big London show and finally got two record deals, off the back of it, which was just crazy. And then it’s been nuts ever since. We spent the whole of last year recording our album and did a tour at the end of it. I like the idea that we’re on the verge of braking. Hopefully.

JM: Hopefully indeed. So you also do have the feeling that it’s about time for your album to come out, right?
NATTY: YES:

JM: Your music, at least to my ears, eclectically features some of the radest facets and features of 20th and 21st century pop music – even if you tell me that I will not believe that all of this came through a natural process. I assume there must have been at least some sort of aesthetic plan to make your music sound the way it does.
NATTY: hehe – I mean, it happened rather by accident. When we started out it was just me and an acoustic guitar. It wasn’t like a band. As time went on my interesting terms of synth grew and one of our other main writers, jack, he’s also a synth-guy and really loves programming drums and cool beats. We all are massive fans of Friendly Fires and 2door Cinema Club and Phoenix. And Michael Jackson. So I think it’s kind of like that combination of 20th century, 80ies production with the music we loved when we were like 16 and freaking out to songs in the car. I mean, I was obsessed with Friendly Fires. They were my favourite for a long time. They were an indie band, but also just a party band. And they included loads of percussion and brass and synths and that was interesting and exciting. We wanted to sort of like that but it turned out to be a very gradual process. I think you can hear that in our music now.

JM: Yes.
NATTY: More so on the album we’re gonna release. I can’t wait to get that out.

JM: You just mentioned Jack as one of the guys responsible for songwriting. Who else is?
NATTY: It’s me, him and Harry, our bass player. We do all the writing. We built demos, meaning we record as we write which we then take into a proper studio and build on until the final record. Sometimes songs change a little bit if we rehearse them or play them live.

JM: I get it. Hearing this and listening to your music it’s hardly imaginable that all this started out with you singing and being accompanied by an acoustic guitar.
NATTY: haha – I know.

JM: How important is sound design as opposed to song writing?
NATTY: We can of do that as we go while building a song. The sounds are so important because that’s part of the vibe, part of what makes it cool. But we’re always changing things, adding a new sound layer for example. We call them moist-makers. Just little sounds or little things which we can include as the final flourish of the song. On the other hand. Writing is really important: I can’t remember the last time we sat down at a piano to write a song.

JM: I’m still all fired up about the Honne-Remix for “Cry Baby”. Was that an industry contact or did you know the guys before?
NATTY: Yeah we met last summer and before that on like festivals and stuff. They’re really cool guys. In fact I think we met at Bestival in UK and we hung out a little bit and then the month after they were playing a show in our home town Brighton, and I just dropped them a message saying “hey guys, I would love to come to the show” and they put me on the guest list. And we just hung out afterwards. As it turned out we had a bunch of mutual friends and then at some other festival in London we shared some drinks and I just asked them: Hey what would you think about remixing our next single? And they said they’d love to. So actually it was just me and my contacts. Which is cool because this seems like the best way to get a remix.

JM: Plus it turned out beautiful. Please tell me three things that you hate about being on the road.
NATTY: huh – I’m not sure if I should say these things out loud…. For one, I’m the only girl out of nine people. So I hate that. It’s fine for like a week, but after that it’s just plain gross. They just do horrible things as I’m sure you can imagine. And I have to share hotel rooms with them. So that’s one, The second thing I hate is the food. I’m a vegan. And going on the road is really difficult for me sometimes. Although there are quite a lot of vegans on the music scene you can put vegan food on the rider but they won’t understand what it means. So I get cheese sandwiches and stuff like that all the time. And when we’re in Germany, on the Autobahn, all the gas stations and services places only have Bratwursts, meat, cheese and chicken. Things like that. There’s never anything I could have. Apart form black coffee. I’m making it sound really shit, don’t I? Cause actually I love being on the road.

JM: Alright, so far we have two points. What’s number three?
NATTY: Hmm. What do I hate about being on the road? Well, obviously, the loading process. I hate that because we have so much fucking gear. We carry the stuff outside, load up the van, drive forever, unload the van and get the gear into the venue. After the show we repack the car and get to the hotel. And then it all starts again. And most of the venues don’t have proper lifts. So we’re carrying our shit up and down stairs all the time. And that’s crap. To sum it up: We’re just really really lazy. So when we get really famous, we can have lots of people to just do that for us.

JM: Yes, go on, get famous and you can audition for roadies.
NATTY: Exactly. We have one roadie now.

JM: Get some female ones, so you won’t be alone…
NATTY: You’re right.

JM: Let’s just say you make it big. How do you envision your life as a professional musician? Like now only with more luxury?
NATTY.: Yeah, why not. We’re in the last stages of making our album ready for release, which means that we’re at home quite a lot. And I don’t really like being at home. I get very complacent and I get quite bored. If we’re doing writing I like to be in different surroundings or sceneries. I like being on the road, I love being on the road. I mean being at home for just one day, reading my book and taking a walk at the beach is cool. And hanging with my friends. But other than that… I guess I just want our album to do very well, being featured on BBC daytime radio, constant touring and playing festivals and giving interviews. Yeah, so back to your question. Kind of like now, but le’s say a little heightened.

JM: One of the reasons for asking this stems form the opposition of professionalism vs amateurism. There are quite a few musicians citing the best decision in their lifes was when they quit being artist professionally. Being released from the mostly economic pressures that come along with that life.
NATTY: Well, I mean, we signed to a major record label. And yes, there are pressures and things that they want you to do. We write all of our music and they think it’s quite important to explore the co-writing.

JM: aha.
NATTY: Yeah, so we write songs with a lot of different people. Which we were initially not to happy about. But you know what? Sometimes you just have to put your faith in what they’re doing. They have the best interests at heart, and some of the sessions were really fun although we may not have gotten a song out of it. But we met cool people that inspired us, maybe for other songs. The only thing really is the pressure for our album to do well. They invested so much money in us, recording our album in L.A., going on tour so much. We need to be successful for them in order to keep us on and to be able to do a second record. So that’s the crazy pressure. But if I was still working part time things would be really different. You just can’t commit as much time to the music. We’ll see what happens, I guess.

JM: Definitely. Last question. On some of the band shots, your male band colleagues make the impression of deliberately not being interested in looking swell – credits-
NATTY: Well, I guess it’s deliberate. We’re all quite chilled out people. But you know we kind of think that looking serious is stupid, so we do it ironically. Does that make sense? In honest – we’re just really bad at these things. Because it seems like that’s not who we actually are.

JM: Thank you for the interview.

 

Geboren in: Magdeburg - stop - Zuhause in: Berlin - stop - Sammelt vor allem: Kochbücher - stop - Spezialist für: Kachelfunk, Power-Pop & Ostblock-Big Bands - stop - Zitiert am liebsten: Mitch Hedberg - stop - Endziel: Nobelpreis für alle - stop -

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