„Mich inspiriert das tägliche Leben, gute Musik und natürlich Kaffee“ – einarIndra im Interview

Skúr2

Wir sind über den Isländer einarIndra gestolpert, als wir zum ersten Mal seinen Song „Sometimes I’m Wrong“ hörten und das dazugehörige Video sahen. Beides gefiel, das Interesse war geweckt. Also hörten wir uns durch das aktuelle Album „Stories“ und stellten fest, dass wir da noch ein paar Fragen hätten. Glücklicherweise hatte einarIndra auch die passenden Antworten für uns (English version below).
Neben den Antworten hält einarIndra noch eine Überraschung bereit: Das Album „Stories“ erscheint zwar erst am Freitag, kann aber jetzt schon bei uns exklusiv gehört werden. Zum Albumstream geht’s hier entlang.

JOINMUSIC: Lass uns doch ein bisschen über Dein aktuelles Album „Stories“ reden. Ich habe ein Satz von Dir gelesen, in dem Du sagst, dass „Stories“ Deiner Meinung nach ein absolutes Pop-Album ist. Wieso? Wie würdest Du „Pop“ denn definieren?
einarIndra: Naja, als ich vor einigen Jahren angefangen habe elektronische Musik zu machen, da war das vor allem experimentelle Musik, die nur wenige oder gar keine Melodien hatte, und sich wirklich nur auf den Sound konzentriert hat. Bei elektronischer Musik geht es oftmals viel mehr um die Gefühle und den Sound. Aber dieses Album hat nun auch Songs, die auch einen „klassischen“ Refrain haben und eine Strophen-Struktur, so, wie bei Popmusik. Obwohl Popmusiker da sicherlich nicht zustimmen würden :)

JM: Aber natürlich sind in den Songs – ganz klar – ziemlich viele elektronische Elemente zu hören. Wieso und wann hast Du Dich entschieden, Musik mit elektronischen Instrumenten und Geräten zu machen?
einarIndra: Als ich angefangen habe, Musik zu machen, da war elektronische Musik meine liebste Art von Musik und ich habe eigentlich auch nicht wirklich drüber nachgedacht. Ich habe aber dennoch versucht, elektronische Musik mit akustischer zu mischen, aber zu dieser Zeit interessierte ich mich einfach am meisten für elektronische Musik und für Hip Hop, also war das eigentlich gar keine Frage.

JM: Aber Du spielst ja auch – nennen wir es mal – „traditionelle“ Instrumente wie die Gitarre und Klavier, oder?
einarIndra: Die meisten melodischen Strukturen und den Gesang schreibe ich auf dem Klavier und nutze es dann auch viel in meiner Musik. Ich spiele auch ein bisschen Gitarre, aber bei diesen Aufnahmen habe ich das nicht genutzt.

JM: Alle Deine Songs starten mit einer Melodie – ist es dann auch diese Melodie, mit der Du anfängst, die Songs zu entwickeln, oder was ist da zuerst? Du, wie Du am Klavier rumexperimentierst, oder vielleicht die Texte?
einarIndra: Die Songs entstehen auf verschiedenste Art und Weise. Ziemlich oft entwickle ich die Akkorde am Klavier und die Gesangsspuren kommen dann danach und dann erst die Texte. Aber ich liebe es auch, ein Aufnahmegerät mit mir zu haben und wenn mir dann irgendetwas einfällt, dann kann ich den Gesang sofort aufnehmen. Das nehme ich dann mit ins Studio um dran zu arbeiten. So entstand zum Beispiel auch „Sometimes I’m Wrong“. Aber die Texte werden für gewöhnlich nicht in Verbindung mit der Melodie geschrieben. Meistens finde ich Textstellen in meinem kleinen Notizbuch und an denen arbeite ich dann weiter wenn ich den Song vollende.

JM: Du hast Dich ja in eine einsame Hütte außerhalb von Reykjavik eingenistet als Du an Deinem Album gearbeitet hast. Hast Du dort die Songs geschrieben oder das Album aufgenommen? Oder beides?
einarIndra: Es ist immer gut, mal rauszukommen, auch, wenn Du in so einer kleinen Stadt wie Reykjavik wohnst. Und im letzten Frühling ging ich dann für vier Tage in diese Hütte. Ich habe mir so ein Saft-Fasten-Set gekauft und dann habe ich für vier Tage Musik gemacht. Und ich musste ja nicht mal kochen, weil ich den ganzen Saft hatte. Also zumindest der Song „The songs are over“ ist dort entstanden und auf dem Weg dorthin. Aber bei den anderen Tracks bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ich war so voller Saft :)

JM: Und warum denkst Du, musstest Du dafür alleine sein und außerhalb der Stadt?
einarIndra: Ich habe da echt viel gearbeitet, unterrichtet, und ich brauchte einfach mal Zeit für mich selbst, so ganz ohne Ablenkungen. Manchmal ist das gut, aber manchmal braucht man auch all die Ablenkung für den kreativen Flow.

JM: Ich glaube, „The songs are over“ ist mein Lieblingssong. Der ist so melancholisch und dann doch irgendwie optimistisch. Worum genau geht es in dem Song, was ist die Geschichte dazu?
einarIndra: Also, in dem Song geht es darum, so etwas wie eine bestimmte Zeit Deines Lebens zu beenden, in der Du Deine Probleme hattest, so, wie das Leben halt oftmals ist. Gleichzeitig entwickelt man sich aber auch und erreicht einen bestimmten Höhepunkt. Und danach kann man wieder ein bisschen Ruhe finden und das Leben überdenken. Und zu dieser Zeit habe ich meinen Lebensweg wirklich überdacht und dann auch neue Wege eingeschlagen. Dieser Song ist der einzige Song, den ich auf der Gitarre geschrieben habe :)

JM: Vier Songs auf diesem Album sind Remixe von befreundeten Musikern. Wie kamt Ihr denn auf diese Idee, dass sie Deine Songs remixen würden?
einarIndra: Wir saßen zusammen und haben Kaffee getrunken in den dunkelsten Stunden im Januar in Island als uns diese Idee kam. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Album nur vier Songs und sollte im März veröffentlicht werden und so entschieden wir uns, das Ganze etwas größer zu machen. Und darüber bin ich echt froh und fühle mich auch geehrt, weil das sind alles echt Weltklasse Musiker und ganz tolle Leute :)

JM: Irgendjemand begleitet Dich gesanglich bei dem Stück „Your eyes are burning“. Wer ist das?
einarIndra: Das ist die wundervolle „Mama Wolf“ oder besser bekannt als „The woman downstairs“.

JM: Warum ist es manchmal gut, falsch zu liegen?
einarIndra: Ich glaube, jeder hat diese Momente, in denen man falsch liegt, oder andere Leute einem erzählen, dass man nicht richtigliegt, aber dann hält man noch immer an dieser Idee und diesen Gedanken fest, auch, wenn die Gesellschaft oder was auch immer, damit nicht einverstanden ist.

JM: In dem Infotext zu Deinem Album steht, dass der Sound durchtränkt ist mit dem Geist Deiner vulkanischen Inselheimat. Abgesehen von diesem Satz, habe ich viele Gründe um zu denken, dass sich Island in Deiner Musik widerspiegelt und dass diese Insel sehr wichtig für Dich ist.
Jetzt verrate mir doch bitte mal, ob ich richtig oder falsch liege. Und – um ganz ehrlich zu sein – leider war ich noch nie in Island und ich kann nur raten, wie es da wohl sein muss (aber das Land steht auf jeden Fall auf meiner To Do-Reiseliste ;-)).
Der Sound ist so atmosphärisch und weit – ganz so, wie ich mir Island vorstelle. Inspiriert Dich das Land und die Landschaft?
einarIndra: Ich wusste gar nicht, dass das in dem Text steht :) Aber ja, ich denke, alle isländischen Musiker werden das irgendwann mal gefragt, weil Island ja vor allem für die Natur bekannt ist. Und ja, ich würde lügen, wenn ich sagte, dass mich die Natur nicht in irgendeiner Weise beeinflussen würde. Aber es ist jetzt nicht so, dass ich Songs schreibe, während ich mir die vulkanischen Spektakel anschaue. Aber lyrisch gesehen finde ich es sehr inspirierend in der Natur zu sein. Und die Natur ist ja auch auf eine spirituelle Art und Weise inspirierend. Ansonsten inspiriert mich aber vor allem das tägliche Leben, gute Musik und natürlich Kaffee :)

JM: Dann habe ich mir Deine Videos angeschaut – das für „Thoughts“ und für „Sometimes I’m Wrong“ – und bei beidem gibt es auch sehr viel von Island zu sehen. Da die Videos ja auch von Dir gemacht sind, hast Du Dich wahrscheinlich auch bewusst dafür entschieden, Bilder von Island zu zeigen, oder?
einarIndra: Naja, eigentlich nicht wirklich. Ich lebe halt in Island und so ist das halt das Material, das ich bekommen kann :) Ich mache aber schon viel Sampling, also sowohl mit Audio- als auch mit Videomaterial. Ich habe immer ein Aufnahmegerät und meine Gopro dabei. Und beide Videos sind so entstanden, dass ich einfach schöne Bilder aufgenommen habe als ich spazieren oder unterwegs war. Im Video zu „Sometimes I’m Wrong“ sieht man vor allem die Graffitis in einem Tunnel, durch den ich öfter mal in Kópavogur durchlaufe. Und das andere Video entstand in meinem Heimatdorf und auf dem Bauernhof, von dem meine Familie kommt. An diesem Ort verbringe ich meistens sehr viel Zeit im Sommer und der verlassene Bauernhof ist direkt daneben. Zwei Schwestern haben dort in diesem kleinen Haus ihr ganzes Leben verbracht und als sie so vor 10 Jahren gestorben sind, hat das Haus niemand übernommen. Und so rottet es mit der Zeit dahin und ich liebe diese alten isländischen Höfe. Das erinnert wirklich sehr daran, wie noch vor kurzer Zeit Isländer um ihr Leben kämpfen mussten.

JM: Ja und dann habe ich mir das Video zu „Finding the Nordic sound“ angeschaut. Das war wirklich beeindruckend, obwohl ich leider kein Wort verstanden habe. Aber Dich da mit diesem Köfferchen zu sehen in dem all Dein Equipment verstaut ist, vor diesem See – für mich sah das wirklich so aus, als würden Island und Deine Musik zusammengehören.
einarIndra: Ja, der Haffen ist einer meiner Lieblingsorte. Er liegt auf demselben Land, auf dem der Hof meiner Familie liegt. Das sollte eigentlich so eine akustische Performance sein, aber ich denke, das hat ziemlich gut funktioniert :)

JM: Und warum singst Du auf Englisch?
einarIndra: Ich habe auch einige Songs auf Isländisch gemacht, ich nutze einfach die Sprache, die mir in den Sinn kommt und zu dem Song passt. Ich schreibe Texte in beiden Sprachen und so wird auf dem nächsten Album auch sicherlich ein isländischer Song sein.

JM: Da wir schon über die Videos sprachen und Du diese ja auch selber machst: visuelle Kunst interessiert Dich auch, oder? Glaubst Du, dass das Visuelle Deine Musik auch unterstützt?
einarIndra: Ich mag Bilder heutzutage wirklich gerne und ich verbringe wirklich viel Zeit damit, mir verschiedene Sachen anzuschauen. Die Musikindustrie an sich ist ja auch viel visueller geworden, als sie es vorher war. Auch, weil die Leute ja YouTube viel mehr nutzen. Ich denke, das hat seine schlechte und seine gute Seite. Die gute Seite ist die, dass man eine andere Perspektive auf die Musik gewinnt und man sich dann auch damit auf einer anderen Ebene verbindet. Aber auf der anderen Seite hindert man den Zuhörer ja auch daran, seine eigene Fantasie spielen zu lassen und daraufhin zu einem eigenen Ergebnis beim Zuhören zu kommen. Das ist so ähnlich wie, ein Buch zu lesen oder sich einen Film anzuschauen :)

JM: Ich frage auch, weil ich mir das Live-Video zu „The songs are over“ angeschaut habe und da sah man auch, dass dein Auftritt mit Bilder hinterlegt war. Wolltest Du das, dass die Bilder im Hintergrund laufen oder war das Teil des Festivals?
einarIndra: Ja, ich habe immer auch bewegte Bilder auf der Bühne, wenn ich auftrete. Ich finde, das gibt dem Ganzen eine neue Dimension. Aber normalerweise sind die Bilder nicht sehr aggressiv, nur etwas, das dem Gesamtgefühl etwas beisteuert.

JM: Herzlichen Dank für Deine Antworten.
einarIndra: Vielen Dank für die tollen Fragen.

++ English version ++ English version ++ English version ++ English version ++

JOINMUSIC: So let’s talk a bit about your current album „Stories“. I read the statement of you saying that in your opinion „Stories“ is an absolute pop album. Why? How would you define „pop“?
einarIndra: Well when I started doing electronic music back in the day it was mostly experimental music that had little or no melodies and focused purely on sound. Electronic music often is more about the feeling and the sounds. But this album is consists of songs that have the „classical“ chorus, verse structure of pop music, even though probably pop musicians would strongly disagree with that opinion :)

JOINMUSIC: However, obviously, there are a lot of electronic sound elements in your songs. Why and when did you decide to make music with electronic instruments and devices?
einarIndra: When I started making music , electronic music was my favorite kind and I didn´t really think too much about it. I did however try to blend electronic music with acoustic but my taste in music was mainly electronic and hip hop at the time so it was never really a question.

JOINMUSIC: But you also play – let’s say – „traditional“ instruments such as guitar and piano, don’t you?
einarIndra: I write most of melodic structures and vocals on the piano, and use it alot in the music. I do play some guitar but I haven’t been using that in the recordings.

JOINMUSIC: All songs start with a melody – is it this melody with which you also start developing your songs or what is there first? You experimenting at the keys, or the lyrics maybe?
They can come in all forms. A lot of the times I do some chord progression on the piano and the
vocal melodies come after that and then the lyrics. But I also love having a recorder on me and
when something pops up in my mind I can record the vocal and then take it to the studio to work
on, that´s how Sometimes I´m Wrong got made, for example. But lyrics are usually not written in connection to the melody, I just find lyrics I need from my little notebook and then finish writing them while finishing the song.

JOINMUSIC: You went into a remote cabin outside of Reykjavik when working on your album. Did you write the songs there or did you record them there? Or both?
einarIndra: It’s always good to get away even if you are living in a small city like Reykjavík and I did go last spring for 4 days to this cabin. I just bought this juice fasting kit and then I did music for 4 days and didn’t even have to cook cause I had all this juice. At least the song „The songs are over“ got made there and on the way there but I honestly don´t remember which other tracks, I was so juiced out :)

JOINMUSIC: And why do you think you needed to be alone and outside of the city for this?
einarIndra: I had been working alot , teaching, and I just needed time for myself with no distractions. Sometimes that works but sometimes the distractions are also good for the creative flow.

JOINMUSIC: I think „The songs are over“ is my favourite song. It’s so melancholic but then also somehow optimistic. What exactly is it about, what’s the story here?
einarIndra: Well, the song is about finishing like a certain era of your life where you´ve been struggling, like life often is, and at the same time progressing and reaching a certain climax. And after that you find a little rest for a while and rethink your life. At that time I was really rethinking my lifes course and taking action to go in a different direction. This song is the only song written on a guitar :)

JOINMUSIC: Four songs on your album are remixes by friends who are also musicians. How did this idea come up, having them remixing your songs?
einarIndra: We were just sitting together drinking coffee during the dark times of January in Iceland when this idea came. At the time the album was just going to be 4 tracks and be released in March but we decided to make it bigger and I am extremely happy that we did and honored because they are all world class musicians and beautiful people :)

JOINMUSIC: Somebody is singing with you on „Your eyes are burning“. Who’s that?
einarIndra: That is the wonderful „Mama Wolf“ or as she is better known „The woman downstairs“.

JOINMUSIC: Why is being wrong sometimes good?
einarIndra: I think everybody has these moments of being wrong or other people telling them they are wrong but still wanting to stick to their ideas or thoughts even though society or whatever doesn’t agree to them.

JOINMUSIC: The info text about your album states that your „sound is saturated with the soul of your volcanic homeland“. Apart from this statement, I’ve several reasons thinking that Iceland reflects in your music and that this island is really important for you. Please let me know whether I’m wrong or right and tell me why. And – to be honest right away – unfortunately I’ve never been to Iceland, so I can only guess what it’s like (but it’s definitively on my travel to do list ;­)). 
The sound is very atmospheric and wide – just as I picture Iceland. Does the country and the landscape inspire you? 
einarIndra: I did not know my info text said that :) But yea I think all icelandic musicians get asked that because Iceland is well known for its nature. And yes I would be lying if I said the nature does not affect me in some way. But I’m not writing songs while hiking up volcanic eruptions but lyrically I find it very inspiring to be out in the nature yes. And the nature is inspiring on a spiritual level also. But mainly I get inspired by everyday live, good music and of course coffee :)

JOINMUSIC: I watched your videos – the one for „Thoughts“ and „Sometimes I’m Wrong“ – they both also include pictures of Iceland. Since the videos are made by you, you probably decided consciously on showing Iceland in there, right?
einarIndra: Well no, not really. I am just living in Iceland so that is kinda the footage to work with :). I kinda do a lot of sampling both audio and video. I always have a field recorder with me and a gopro camera, and both of these videos evolved from me just collecting nice shots when walking or traveling. In the video for „Sometimes“ it’s mainly graffiti from a tunnel I walk every other day in Kópavogur. And the other video that is from my hometown and the farm where my family is from. It´s a place where I usually spend some time during summer and this deserted farm is next to that. Two sisters lived together in this small house their whole live and when they died like 10 years ago nobody took over. So it’s just slowly getting ruined and I just love these old Icelandic farms. Reminds you of how short time has passed since Icelanders were really struggling for their lives.

JOINMUSIC: And, most importantly, I watched the video “Finding the Nordic sound”. That was really impressive, although, unfortunately, I didn’t understand a word. But seeing you with this suitcase and all your equipment in front of this lake – to me it really looked like Iceland and your music belong together.
einarIndra: Yea that harbor is one of my favorite places, it is on the land of the same farm my family owns. It was supposed to be an acoustic performance but I think it turned out pretty well :)

JOINMUSIC: Why do you sing in English?
einarIndra: I have done some songs in icelandic also, I just use what comes and fits to each song. I write lyrics in both languages, next album will possible have one in icelandic.

JOINMUSIC: Speaking about your videos and what I said before – they’re directed by you. Are you also interested in visual art? Do you think the visuals also support your music?
einarIndra: I really love visuals these days and I am spending a lot of time checking out different stuff. The music industry has also become much more visual than before, people are using Youtube so much. I think it has it’s bad side and good. The good side is that you get a different perspective to the music and maybe connect to it on a different level but at the same time you can hinder the listener imagination and his ability to form his own conclusion from listening to the music. Kinda like the difference between reading a book and then seeing the movie :)

JOINMUSIC: I was also asking because I saw the live video of „The songs are over“ and there your performance was also supported with a movie in the background. So you wanted the visuals to be there for your performance or was this part of the festival where you played?
einarIndra: Yea I always have visuals onstage when I am performing. I think it gives a new dimension to what I am doing live. But it is usually not very aggressive, just something to contribute to the overall feeling.

JOINMUSIC: Thank you very much for your answers.
einarIndra: Thank you for your awesome questions!

 

 

 

Entdeckte Musik durch ihre Oma, die mit ihr Kinderlieder am Telefon sang. Damals, irgendwo zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein. Dann für's musikorientierte Studium in die Niederlande und nach Finnland. Derzeit wohnhaft in Hamburg. Und die Liebe zur Musik nicht verloren.

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